Roadtrip America | Death Valley (USA)

Roadtrip America (USA)
23. April - 18. Mai 2026


Die Idee 

Zugegeben, schon lange angefixt von der Sendung „Roadtrip America“, mit den drei Starköchen Rosin, Güngörmüs und Kumptner, welche mit einem Mietmobil unterwegs waren, um die Weiten der USA zu bereisen, Sehenswürdigkeiten zu besuchen und auch die doch andere Kulinarik zu probieren – genau das wollten wir auch!
  

Die Planung
 

Im November des Vorjahres griffen wir diese Idee gezielt auf und begannen zu recherchieren. Wohin überhaupt, was ist in der zur Verfügung stehenden Zeit machbar, wo kann man ein Wohnmobil sicher mieten, was sind die Einreisebestimmungen, welche Flugverbindungen würden Sinn machen. Das Einzige was von Anfang an fest stand – ein Low Budget Urlaub wird es nicht.

Schnell war klar, ohne ALLES in Vorfeld, am besten Monate im Vorhinein zu buchen, geht gar nichts. Also Ärmel hochgekrempelt und einmal das Wichtigste festgelegt – den Zeitraum, steht ein Wohnmobil zur Verfügung und wie sieht es mit Hin- und Rückflug aus. Der Zeitraum war schnell festgelegt. Bei der Wohnmobilsuche stießen wir auf die unterschiedlichsten Anbieter, jedoch nur einer stach mit sehr guten Bewertungen hervor und auch die Fahrzeuge sind nicht älter als zwei Jahre - also entschlossen wir uns für ROAD BEAR. Hier hat man auch die Möglichkeit direkt zu buchen, was natürlich, sollte der unangenehme Fall eines Rechtsstreites eintreten, Gerichtsstand in den USA wäre. Interessanterweise bot auch TUI Deutschland ein komplettes Mietprogramm für Road Bear an – also Vertrag in Deutschland. Wir orderten für unseren gewünschten Zeitraum, mit den entsprechenden Zusatzpaketen, ein Angebot. In der Zwischenzeit kümmerten wir uns um die Beantragung der ESTA Einreisebewilligungen und um die Flugangebote. Aufgrund der geographischen Lage unseres Wohnortes und diverser Empfehlungen fiel die Entscheidung auf ITA-Airways – Abflug vom Airport Trieste/Ronchi nach Rom und Anschlussflug von Rom nach San Francisco und umgekehrt. Die Flugzeuge auf den Langstrecken der ITA-Airways bieten drei Klassen an – Economy, Premium Economy und Businessclass. Wir entschieden uns für die feine Mittelklasse, der Premium Economy mit Sitzplatzreservierung.

Nach der positiven Erledigung und Ausstellung des ESTA Zertifikates und dem mittlerweile eingelangten Angebot von TUI, buchten wir online fast zeitgleich die Flüge und das Wohnmobil. Somit waren die wichtigsten Rahmenbedingungen erfüllt – Termin, Einreisegenehmigung, Flüge, Wohnmobil - jetzt konnte es entspannt an die eigentliche Reiseplanung gehen.

Nachdem wir uns bereits im Vorfeld für den Westteil der USA entschieden und als Start- und Endpunkt San Francisco gewählt hatten, mussten wir nun den möglichen Aktionsradius festlegen. Es ging darum, zu sehen, welche Orte, Gegenden, Sehenswürdigkeiten für uns von Interesse sind und was sind sowieso die must-see Destinationen. Hierzu haben wir eine interaktive Karte auf Google Maps angelegt. Danach die Routen mit erträglicher Fahrdauer und natürlich auch die Einrechnung erforderlicher Zeiten für Besichtigungen, eventueller Einkaufstopps, Essen, etc. – UND am Ende des Tages noch einen Stellplatz (dort RV Park, oder Campground) zu finden – der natürlich, wie es sich später auch in der Realität bewiesen hat, unbedingt Monate im Voraus zu buchen ist. Auf gut Glück, wie in Europa, ist es nicht möglich einen guten Platz zu bekommen. Manche verlangen überhaupt eine Vorreservierung – einfach so kommen und einchecken – Fehlanzeige. Ebenso verhält es sich mit diversen Besichtigungen. Ich erwähne hier als Bespiel die Gefängnisinsel Alcatraz, wo wir Termin und Uhrzeit schon drei Monate vorher fix gebucht hatten. Auch nicht zu vergessen ist der Umstand, dass Telefon und Internet mit der heimischen SIM nicht wirklich viel Sinn machen. Daher haben wir uns von Holafly eine E-SIM, mit unlimitiertem Internet für den Reisezeitraum bestellt. Internet immer perfekt (sofern vorhanden) und telefoniert über WhatsApp.
Ja, es war viel Vorbereitungsarbeit zu leisten, aber für uns gehört das zur Vorfreude auf die Reise dazu.
  

Die Reise 

23. April 2026 – endlich war es soweit!
Am späteren Nachmittag reisten wir nach Ronchi an und checkten im „Alloggi Tosca Airport Lodges“ ein. Da der Flug um 06:35 Uhr ging und für Reisende in die USA die Verpflichtung seitens ITA bestand, sich ca. drei Stunden vorher zum Einchecken am Flughafen einzufinden, war es komfortabel, gleich in der Nähe zu nächtigen.
Am nächsten Morgen, um 03:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Auch hier hatten wir schon im Vorfeld den Parkplatz gebucht.

Schon sensationell, was so in einen Tesla Y hineinpasst, Koffer und Taschen für vier Personen, da auch unser Sohn Valentino und Schwiegertochter Athina mit von der Reisepartie waren.

Das Einchecken verlief absolut problemlos und die Maschine hob pünktlich ab. Zwischenlandung in Rom Fiumicino bei herrlichstem Wetter. Um das Gepäck mussten wir uns nicht kümmern, dies wurde im Hintergrund in das andere Flugzeug umgeladen. Also nur das richtige Gate finden, noch einen echten Cappuccino schlürfen und schon konnten wir unser reserviertes Platzerl im Airbus 330, für die nächsten elf Stunden einnehmen. Man sagt nicht umsonst, die Zeit vergeht wie im Flug, es war wirklich sehr kurzweilig und wir konnten pünktlich um 13:00 Uhr (9 Stunden Zeitverschiebung) in San Francisco landen.

Unglaublich aber wahr – nach sechzig Jahren Erdenbürger, das erste Mal amerikanischen Boden unter den Füssen, es fühlte sich sehr gut an. Nun galt es die letzte Hürde der eigentlichen Einreise zu meistern – die Genehmigung durch die Beamten der Border Control. Aber auch das war problemlos und so konnten wir unser Gepäck abholen und uns ein Taxi organisieren. Dies brachte uns vom Airport direkt in die Innenstadt von San Francisco. Hier hatten wir für drei Nächte, zwei Zimmer im Nob Hill Hotel gebucht, zum einen, da man am ersten Tag nach der Ankunft ohnehin kein Wohnmobil ausgehändigt bekommt (so ist die Regel) und zum anderen, da wir sowieso San Francisco, die Golden Gate Bridge, das Umland, sowie Alcatraz erkunden wollten.

Nach dem Beziehen der Zimmer, dem nicht verspürten Jetlag, sind wir gleich auf zur nahegelegenen California Street und machten gleich eine Fahrt mit dem legendären Cable Car – ein must-do in San Francisco. Im Hafen, beim Ferry Building angekommen, besuchten wir die Markthalle und schlenderten entlang den viel Piers, bis zum berühmten Pier 39 – der Fisherman`s Wharf. Doch etwas touristisch angehaucht, gibt es hier die verschiedensten Läden, Fischlokale und natürlich die unzähligen Seelöwen, als Attraktion. Hier gingen wir ins Pier Market Seafood Restaurant essen. Danach ging es zur Hyde Street und wir fuhren wiederum mit dem Cable Car in Richtung Hotel. Ein langer, erlebnisreicher Tag ging zu Ende und wir fielen müde ins Bett.
 
Am nächsten Tag bestellten wir einen Uber zum Hotel und ließen uns zum Crissy Field Erholungsgebiet, an der San Francisco Bay gelegen bringen, besichtigten den Palace of Fine Arts und spazierten schließlich bis zur Golden Gate Bridge. Danach ließen wir uns wiederum von einem Uber abholen, der uns nach Chinatown brachte. Nach einem Bummel durch diesen, für uns doch ungewöhnlichen Stadtteil, lud uns Valentino zu Pekingente, in einem auserwählten Restaurant ein. Dann ging es weiter in den Stadtteil Little Italy und weiter zum Financial District, umgeben von den unzähligen Wolkenkratzern.
 
Für den letzten Tag in San Francisco hatten wir einen Mietwagen gebucht – eigentlich ein Mustang Cabrio, hatten sie aber nicht, so wurde es schlussendlich ein Jeep – hat aber super gepasst. Haben dann einen Ausflug über die Golden Gate Bridge zu unterschiedlichen Aussichtspunkten gemacht haben dann den Muir Woods besucht (natürlich auch vorher schon Parkplatz und Ticket gebucht) wo mitunter die höchsten Bäume der Welt stehen – eine schöne Wanderung in unberührte Natur. Bei der Rückfahrt haben wir noch den beschaulichen Ort Sausalito besucht, mit wunderschönem Ausblick auf die Skyline von San Francisco. Danach umrundeten wir einen Teil der San Francisco Bay und gelangten über die Oakland Bridge wieder zurück nach SF, wo wir zu den Twin Peaks hinaufgefahren sind, mit herrlichem Ausblick, wiederum auf die Skyline, dann zu den berühmten Painted Ladies (Victorianische Häuserreihe) und dann schließlich die außergewöhnliche Lombard Street befahren. Dann folgte die unkomplizierte Rückgabe des Mietwagens und Abendessen im Penaber, gleich bei unserem Hotel.

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Der Montag war für uns Camper der spannendste Tag – die Übernahme des Wohnmobils. Da der Termin erst für 15:30 Uhr angesetzt war, hatten wir am Vormittag noch Zeit die Gefängnisinsel von Alcatraz zu besuchen. Schon arg wenn man sieht wie die Bedingungen für die Häftlinge waren, aber wegen nichts, war niemand dort. Danach sind wir zurück zum Hotel, einen Uber XXL bestellt, da ja auch alle Koffer mitmussten und sind auf nach San Leandro, zu Road Bear. Hier standen die Mobile, eines nach dem anderen. Nach dem checken der Papiere und Kautionshinterlegung im Office, wurden wir mit der Handhabung der Ausstattung betraut gemacht. Nach ca. einer Stunde und dem ausräumen der Koffer, hieß es endlich – Gentleman, Start the Engine. Und es blubberte gewaltig – 7,2 Liter Hubraum, V8, 325 PS – und wie sich später herausstellte, genehmigte sich der durstige Geselle zwischen 25 und 30 Liter Benzin auf 100 km.



Der erste Stopp war bei einem Walmart Superstore – ist ja nix drin im Womo – Grundnahrungsmittel, Putzzeug, Grillkohle (wichtig), Getränke, etc., mussten erst eingekauft werden, bevor wir unseren ersten RV Park, den Pelican Point am Pazifik, anfuhren. Natürlich Full Hook - heißt, Strom, Frischwasser, Schwarz- und Grauwasser direkt auf der Parzelle. Haben es auf Anhieb geschafft, alles richtig anzuschließen – sind halt Camper.
 
Nun ging es richtig los. Nach dem Frühstück noch ein kleiner Spaziergang an diesem wunderschönen Küstenabschnitt. Und dann immer dem Highway 1 folgend, entlang der traumhaften Pazifikküste, bis hinunter nach Los Angeles. Hier gibt es immer wieder Besichtigungspunkte, welche rechtzeitig auf Hinweistafeln angekündigt werden. Einen unbedingten Halt sollte man im hübschen Monterey einlegen. Hier kann man im Hafen auch wieder Seelöwen beobachten. Durch die weit in die Monterey Bucht reichende hohe Meerestiefe, verirren sich auch immer wieder Wale bis in die Bucht. In Plaskett Creek, am dortigen Campground, legten wir eine Zwischennächtigung ein.
 
Am folgenden Tag ging es mit ein paar Zwischenstopps weiter der Küste entlang bis Santa Barbara. Hier hatten wir am Santa Barbara RV Park ein Plätzchen gebucht. Vielleicht einmal kurz erklärt – RV = Recreational Vehicle = Erholungsfahrzeug = Wohnmobil.

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30.04.2026 – wichtiger Tag – Frauchen hat einen runden Geburtstag! Heute nur keine Fehler machen. Auch die Fahrtroute wurde für diesen Tag kurz gewählt, damit kein Stress aufkommt. Sind über den Pazific Coast Hwy und über Malibu bis zu unserem Stellplatz, dem Dockweiler Beach RV Park, direkt am Meer gelegen, gefahren. Drei Monate vorher gebucht und Glück gehabt, dass in der ersten Reihe noch ein Platzerl frei war. Zuvor hatten wir noch die Kinder beim Autovermieter hinausgelassen, denn für die drei Tage in Los Angeles war es angebracht, einen PKW dabei zu haben – es war ein nagelneuer Ford Bronco mit 80 Meilen am Tacho. Am Abend ging es dann ins Zentrum von LA, denn ich hatte im Vorfeld und zur Überraschung für Karin, im Wayfarer Hotel, im Rooftop Restaurant einen Tisch reserviert, um angemessen feiern zu können.

Den folgenden Tag nutzen wir mit einem ausgedehnten Ausflug. Zuerst ging es nach Beverly Hills und einem Bummel über den Rodeo Drive, danach fuhren wir dem Hollywood Blv. entlang und kehrten beim „The Butcher, the Baker, the Cappuccinomaker“ ein. Nach einem Spaziergang über den Walk of Fame und dem Besuch des Dolby Theaters, wo die Oscar Verleihungen stattfinden, ging es hinauf zum Griffith-Observatorium, von welchen man nicht nur einen traumhaften Ausblick über ganz LA hat, sondern auch zum Hollywood Sign.



Dann befuhren wir noch die Hollywood Hills, bis wir bei Malibu wieder an der Küste landeten. Schließlich besuchten wir noch den Santa Monica Pier, welcher nicht nur für seinen Vergnügungspark berühmt ist, sondern hier befindet sich auch das Ende der legendären Route 66. Tag gut genutzt und so konnten wir es am Tag drei in LA gemütlich angehen und besuchten das Citadel Outletcenter LA. Nach der Shoppingtour, mit reichlich Beute, ging es zurück zum Womo und auch der Ford Bronco wurde wieder dem Vermieter übergeben.
 
Am nächsten Tag verließen wir die Metropole LA und fuhren über Palm Springs in den Yoshua Tree Nationalpark. Beeindruckend diese kargen Weiten, gut wenn man vorher noch eine Tankstelle aufsucht, denn hier gibt es nix. Im Bereich der Jumbo Rocks haben wir am gleichnamigen RV Park einen Platz reserviert. Überall wurde zur besonderen Vorsicht aufgefordert, denn Klapperschlangen und Skorpione sind hier keine Seltenheit – nichts passiert und eine ruhige Nacht gehabt.

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Durch karge Wüstenlandschaft am Rande der Mojave Wüste, ging es weiter bis Needles am Colorado River. Am nicht sehr schönen Fenders Resort RV Park, hatten wir ohnehin nur eine Zwischennächtigung, bevor es am nächsten Tag über die Historic Route 66 bis zum Grand Canyon Nationalpark ging. Im beschaulichen Ort Oatman glaubt man die Zeit sei stehen geblieben. Das ehemalige Goldgräberdorf liegt in den Black Mountains von Arizona und ist heute ein Touristenmagnet. Als wir in Grand Canyon Village auf unserem RV Trailer Park angekommen sind, verdunkelte sich der Himmel und es begann ein wenig zu regnen – das erste und einzige Mal auf dieser Reise. Aufgrund der vorherrschenden niedrigen Temperaturen waren auch Graupelschauer dabei. Aber es dauerte nicht lange und die Sonne kam wieder heraus - so konnten wir die verschiedenen Aussichtspunkte vor dem Sonnenuntergang noch genießen – nur die Kälte blieb. Ganz komfortabel hat man hier Busshuttles eingerichtet, welche bei den verschiedensten Haltestellen/Viewpoints, ca. alle zehn Minuten vorbeikommen (sogar bei unserem RV Park war eine Haltestelle).
 

Am nächsten Morgen machten wir uns schon zeitiger auf den Weg, denn wir hatten im Monument Valley einen Termin zu einer Sunset Tour gebucht. Das Wetter war traumhaft und wir genossen die Fahrt und die Landschaft, welche man so noch nie gesehen hat und unwirklich erschien. Auf unserem RV Park in Goulding`s angekommen, hatten wir noch Zeit für eine Stärkung vom Grill, bevor uns das Fahrzeug zur Sunset Tour abholte.



Es war sensationell – zum Teil über staubige Privatwege ging es durch die Landschaft der roten Felsformationen in der Abendsonne.

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Der nächste Tag galt ein wenig als Fahrtag, da wir mit dem Monument Valley doch etwas Abseits unserer Route waren, aber froh waren, dass wir den Umweg auf uns genommen haben. Unser einziger Sightseeing-Stopp war in Seligman an der Historic Route 66. Am Zuni Village RV Park in Kingman legten wir eine Zwischennächtigung ein, bevor es weiter Richtung Las Vegas ging. Natürlich legten wir davor am Hoover Staudamm einen Besichtigungsstopp ein. Nur 32 Meilen weiter erreichten wir Las Vegas.



Wir fuhren gleich vom Las Vegas Sign beginnend, den Las Vegas Boulevard, genannt The Strip, vorbei an den ganzen bekannten und berühmten Casinos und Hotels, hinauf. Unglaublich was hier aus dem Wüstenboden gestampft wurde. Dann bezogen wir am Las Vegas RV Resort unseren Stellplatz für die nächsten drei Nächte. Sehr sauber, großzügig gestaltet und mit einem sehr schönen Pool – das war genau das richtige, da wir bei unserem Aufenthalt tagsüber 40°C hatten. Somit statteten wir dieser pulsierenden Stadt erst am Abend einen Besuch ab. Ein „Kinobesuch“ im Sphere durfte nicht fehlen, ebenso wenig wie eine Fahrt mit dem High Roller, etc. Da wir hier, aufgrund der kurzen Entfernungen, kein Mietauto hatten, nutzten wir für diverse Strecken wieder Uber. So fuhren wir auch nach Downtown und der berühmten Fremont Street – der eigentlichen Entstehungsstätte der Glücksspielmetropole.

Nach all diesem Trubel, setzten wir unsere Reise fort, in eine Gegend, welche seeeehr ruhig ist – ins Death Valley. Erster und auch heißester Besichtigungsstopp mit 50°C, war Bad Water Bassin, gleichzeitig der tiefste Punkt der Welt, mit 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel. Man empfiehlt in diesen Gegenden per Hinweistafeln, sich nicht länger als 10 Minuten im Freien aufzuhalten. Danach besuchten wir noch den Devils Golf Cours, Zabriskie Point und erreichten dann Furnace Creek, das einzige Dorf im Death Valley. Es gibt hier auch einen RV Park, auf welchem wir übernachten wollten, doch angesichts der dort gemessenen 47°C am späteren Nachmittag zogen wir es vor, weiter in Richtung Lake Isabella zu fahren. Auf dem Weg dorthin kamen wir auch noch beim Devils Cornfield, sowie bei den Mesquite Flat Sand Dunes vorbei. Somit war das heiße und karge Death Valley Geschichte und wir konnten uns wieder erträglicheren Temperaturen erfreuen.

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Am nächsten Tag sind wir in den Sequoia Nationalpark aufgebrochen um den voluminösesten Baum der Erde, dem General Sherman, einen Besuch abzustatten. Nach den höchsten, welche wir in Muir Woods bei San Francisco gesehen haben, sind es hier die dicksten Bäume. Weiter in Richtung Fresno checkten wir am Riverbend RV Campground für die nächste Nacht ein.

Am nächsten Tag hieß es wieder ein paar Meilen unter die Räder zu nehmen, um am Nachmittag das Ziel Napa-Valley zu erreichen. Hier haben wir am Skyline Wilderness RV Park einen Platz für die nächsten drei Tage gebucht. Zuvor wurde noch der Mietwagen abgeholt, der uns zwei Tage lang durch die weltberühmte Weinregion bringen wird. Wir verkosteten ausgezeichnete, aber auch nicht ganz günstige Weine, legten einen Besichtigungsstopp in Yountville, sowie in Calistoga ein.
Nach diesen wunderschönen Eindrücken, war leider schon der Zeitpunkt gekommen, das Wohnmobil auszuräumen und die Koffer zu packen, da wir am nächsten Tag um 09:00 Uhr den Rückgabetermin bei Road Bear hatten. Die Rückgabe gestaltete sich auch als sehr unkompliziert und da keine Schäden festgestellt wurden, konnten wir kurze Zeit später einen Uber bestellen, der uns zum Embassy Suits by Hilton, nahe dem SF Airport brachte. Noch ein gemütlicher Nachmittag und Abend im Hotel, bevor es am nächsten Tag zum Flughafen ging. Hierzu orderten wir wiederum einen Uber und zwanzig Minuten später standen wir beim Check-in, am ITA-Airways Schalter. Sämtliche Formalitäten und Kontrollen verliefen problemlos und so konnten wir pünktlich unsere Plätze im Flugzeug einnehmen. Wehmütig noch ein letzter Blick auf San Francisco und ebenso schnell und ruhig wie der Hinflug, war auch der Rückflug. In Rom angekommen, hieß es umsteigen in die Maschine nach Triest/Ronchi. Mit kurzer Verspätung, konnten wir auch hier sicher landen. Nun noch die Koffer holen, den Zoll absolvieren und wir waren wieder zu Hause – fast. Zuerst ging es noch zur Tesla Ladestation ins Designer Village Palmanova, wo wir die Zeit nutzten und Leckeres aus der italienischen Küche orderten, bevor es dann endgültig nach Hause ging - wir erreichten Klagenfurt um 19:00 Uhr.

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Nach der Rückkehr wurde ich des Öfteren gefragt, ob es die schönste Reise, von all unseren Reisen war – ja, es war mitunter die Schönste, aber auf jeden Fall war es die Außergewöhnlichste! Nachdem wir bereits 31 europäische Länder bereist haben und hier viele, sehr schöne Reisen erlebt haben, kann man diese aber nicht wirklich mit dem Roadtrip America vergleichen, zu unterschiedlich ist Europa und die USA.

Würden wir eine solche Reise weiterempfehlen – JA ganz sicher, muss man erlebt haben!

Würden WIR es nochmals machen – ja, dann die Ostküste, oder Kanada.

Eine nicht ganz günstige Reise, aber auf jeden Fall jeden Dollar wert!
  

Die Stellplätze

 - Pelican Point RV Park, Full-HookUp, 106,- $,  37.429960, -122.436281,
https://pelicanpointrv.com
 

- Plaskett Creek CG, kein Service, 48,- $ (min. 2 N.), 35.919091, -121.467499,o:p>
https://www.recreation.gov/camping/campgrounds/231959?tab=campsites
 

- Santa Barbara RV Park, Full-HookUp, 85,00 $, 34.421921, -119.666665,
https://santabarbararv.com/
 

- LOS ANGELES Dockweiler Beach RV Park, Full-HookUp, 78,33 $, 33.928638, -118.434786
https://beaches.lacounty.gov/dockweiler-rv-park/#rates  

- JUMBO ROCK Campground, No Service, 30,- $, 33.992224, -116.068179
https://www.nps.gov/jotr/planyourvisit/jumbo-rocks-campground.htm
 

- RV Park Fenders Resort, Full-HookUp, 60,35 $, 34.863144, -114.630645
https://www.fendersrvresorts.com/  

- Trailer Village RV Park, Full-HookUp, 96,41 $, 36.052864, -112.116066
https://www.visitgrandcanyon.com/trailer-village-rv-park  

- Goulding`s RV and Campground, Full-HookUp, Pull Thru, 128,70 $, 37.006741, -110.214252
https://gouldings.com/
 

- ZUNI Village RV Park Kingman, Full-HookUp, 55,- $, 35.224841, -114.013856
https://zunirvpark.com/  

- Las Vegas RV Resort, Full-HookUp, 54,78 $, 36.118828, -115.064520
https://lasvegasrvresort.com/
 

- Lake Isabella RV Resort, Full-HookUp, 45,- $, 35.643265, -118.413380
https://lakeisabellarv.com/
 

- Riverbend RV Park, Full-HookUp, 85,- $, 36.732097, -119.467635
https://theriverbendpark.com/  

- Skyline Wilderness RV Park Napa, Full-HookUp, 80,- $, 38.279623, -122.249015
https://www.skylinepark.org/  
 

Interaktive Karte der Reise auf Google Maps: 
https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1jqtD18drVFZ4XzsqchJqCcc0NUUxzqU&usp=sharing