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last update 06. Mai 2012

Pra delle Torri (I)
27. April - 01. Mai 2012

Eigentlich haben wir uns schon den ganzen Winter auf die Eröffnung unseres Stammcampingplatzes gewartet. Nun war es soweit - schönes Wetter, Strand und diese herrliche Anlage. Einfach nichts tun zu müssen. Da wir den Scooter im Schlepptau hatten, waren wir auch mobil. So besuchten wir den samstäglichen Markt, das alljährlich stattfindende "Festa dei Fiori" in Caorle, wo es abgesehen von den vielen Blumen und Grünpflanzen auch auf dem kulinarischen Sektor Erlesenes gab. Da auch in Italien der 1. Mai ein Feiertag ist, der zudem noch streng eingehalten wird, war es nicht verwunderlich, dass Wohnmobile über die Badeorte "hergefallen" sind - ich denke, wer an diesem verlängerten Wochenende ohne Wohnmobil unterwegs war, der hat keines :(

         
      SP Pra delle Torri                                         CP Pra delle Torri                               Festa dei Fiori - Caorle
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 Fotoalbum 

Padua, Verona, Gardasee (I)
30. März - 04. April 2012

Der heurige Osterurlaub führte uns an den Gardasee und seine wunderschöne Umgebung. Eine Extremmischung aus Berg- und Flachland.

30. März:
Die Anreise am Freitag, mit Ziel Caorle, war noch zum Entspannen gedacht, bevor die Besichtigungstour losging.
31. März:
Am Samstagmorgen, starteten wir von Caorle, über Jesolo und Venedig/Mestre zum Zwischenziel Padua. Wir stellten uns dort auf den Wohnmobilstellplatz (GPS N 45.3961 E 11.8762), auf welchem auch das Übernachten erlaubt ist. Leider ist die V/E Anlage gesperrt. Der Platz ist sehr zentral zu den Sehenswürdigkeiten gelegen. So besichtigten wir den Prato della Valle, welcher fast unglaublich, der drittgrößte Innenstadtplatz, nach dem Roten Platz in Moskau und dem Place della Concorde in Paris ist. Weiters besuchten wir natürlich die Basilika des heiligen Antonius, Basilika Santa Giustina, den Piazza delle Erbe, den Piazza Frutta, den Palazzo della Regione sowie das älteste Kaffeehaus der Region, das Cafe Pedrocchi.
Gleich im Anschluss fuhren wir weiter, in das ca. 100 km entfernte Verona. Da wir auch vor hatten hier zu nächtigen, richteten wir uns auf dem sehr zentrumsnah gelegenen Stellplatz am Porta Palio (GPS N 45.434444 E 10.978056) ein. Hier besichtigten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, angefangen von der Arena, dem Castelvecchio und der Ponte Scaligero, dem Piazza delle Erbe, dem Piazza dei Signori und natürlich den Balkon der Julia. Einen besonderen Fair vermittelt auch die Einkaufsmeile zwischen der Arena und dem Piazza delle Erbe.

           
              SP Padua                                 SP Verona - Porta Palio                     SP Verona - Porta Palio
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01. April:
Am Sonntag ging es in Richtung Gardasee. Den ersten Stopp machten wir in Lazise. Meiner Meinung nach einer der schönsten Orte am Gardasee. Eigentlich wollten wir am Stellplatz (in der Via San Martino) parken, da nur wenige Meter zur Altstadt gelegen, war dieser aber nicht nur durch Womo`s, sondern auch von Pkw`s zugeparkt - also hieß es Parkplatz suchen. Geprägt ist Lazise von der Scaliger Burg, sowie der noch gut erhaltenen Stadtmauer. In den autofreien Ortskern gelangt man nur durch die drei Stadttore. Innerhalb der Stadtmauern befinden sich viele Bars, Restaurants, Geschäfte, etc. welche zum Verweilen einladen. Mit ein paar Zwischenstopps, fuhren wir die Via Gardesana weiter bis Malcesine. Von dort führt eine Panoramagondelbahn auf den Monte Baldo. Durch die wolkenverhangenen Gipfel und dem vorherrschenden Sturm, verzichteten wir auf die geplante Bergfahrt. Wir erreichten am späten Nachmittag unser Tagesziel in Torbole, am Stellplatz tr@ns.it (GPS N 45.87279 E 10.87201). Ein fast Campingähnlicher Stellplatz. Sehr große Stellflächen auf Wiese, mit Wasser, Abwasser, Chemietoilettentsorgung und Strom auf der Pazelle. Aufgrund des extremen Windes verzichteten wir auf einen Spaziergang nach Riva.

           

         SP Torbole - tr@ns.it                         SP Torbole - tr@ns.it                           SP Torbole - tr@ns.it
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02. April:
An diesem Morgen fuhren wir los nach Riva del Garda und von dort hinauf zum Lago Ledro und dem Lago d`Idro. Diese Bergseen sind geprägt von Ruhe und leichtem Tourismus, mit einigen Hotels und Campingplätzen. In weiterer Folge gelangten wir wieder zurück zum Gardasee, nach Salo. Dieser, heute nette Ort, mit seiner langen Uferpromenade, war von 1943 bis 1945 Hauptstadt der „Repubblica Sociale Italiana“, oder auch Republik von Salo genannt, welche von Benito Mussolini nach seiner Absetzung als diktatorischer italienischer Ministerpräsident, ausgerufen wurde. Weiter über Desenzano, erreichten wir Sirmione. Wir parkten am Wohnmobilstellplatz vor den Toren Sirmiones, direkt am See. Der Stellplatz verfügt über eine neu errichtete V/E. Strom gibt es nicht. Nach der Ortsbesichtigung fuhren wir nach Cola (Gemeinde Lazise), wo wir einen netten Stellplatz beim Agriturismo La Vigna (GPS N 45° 28' 14,603" E 10° 44' 58,643") fanden. Inmitten von Weinreben, verbrachten wir eine ruhige Nacht. Ca. 200 m entfernt, hat ein völlig neu errichteter Stellplatz "Parco Termale" eröffnet. Mit Duschen, Toiletten, V/E und Strom auf jeder Parzelle, mit insgesamt 180 Stellplätzen auf Rasengittersteinen und asphaltierten Verkehrswegen. (Fotos zu Parco Termale)

           
              SP "La Vigna"                                    SP "La Vigna"                                    SP "La Vigna"
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03. April:
Von Cola ging es auf die Autobahn, um Verona zu umfahren und weiter bis Soave. Wir besichtigten diese hübsche Stadt, umgeben von der vollständig erhaltenen Stadtmauer, mit seinen 24 Türmen. Auf einer Anhöhe im Osten liegt die Scaligerburg. Ein Teil der Burg ist als Museum ausgestattet und spiegelt das Leben der Leute der Zeit wieder. Von dort fuhren wir weiter, über Vicenza, Bassano del Grappa und Pordenone, nach Vivaro, zum Agriturismo „Gelindo die Magredi“ (GPS N 46° 4' 50,297" E 12° 46' 48,450"). Ein wirklich schön angelegtes Anwesen, mit großzügig gestalteten Stellplätzen, V/E, Strom und Wasser auf der Parzelle, Duschen und Toilettanlage.

           
      SP "Gelindo dei Magredi                    SP "Gelindo dei Magredi                      SP "Gelindo dei Magredi
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04. April:
Heimreise über Spilimbergo, San Daniele und das Kanaltal nach Klagenfurt.

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Caorle "Ai Parchi" (I)
16. - 18. März 2012

Da für dieses Wochenende fast sommerlich warme Temperaturen und Sonne ohne Ende angesagt waren, fuhren wir nach Caorle. Am Freitag noch strahlender Sonnenschein, am Samstag Hochnebel und am Sonntag stark bewölkt. Was soll`s, lustig war`s trotzdem. Egal ob beim Einkauf (Erste Kunden im neueröffnetem Schuhgeschäft "Keko`s Corner" - siehe Fotoalbum), oder am Abend in der Bar Bee Wine – man lernte wieder ein paar nette Caorlesen kennen und das ist auch was Wert. Auf jeden Fall muss das Wetter sich kurzfristig geändert haben, denn bereits am Samstagmorgen war der Stellplatz voll und vor den Toren gesellte sich ebenfalls ein Mobil an das andere – insgesamt ca. 120 Wohnmobile.


                           Parkplatz in der Via Firenze - normalerweise für WOMO`s gesperrt
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Bei der Heimreise fuhren wir den Stellplatz in San Vito al Tagliamento (GPS N 45.911944 E 12.865833) an. Dieser Stellplatz liegt sehr ruhig an einer Wohnstraße unweit des Zentrums. Eingezäunt mit V/E und Strom. 12 SP.

   
      SP San Vito al Tagliamento                   SP San Vito al Tagliamento                   SP San Vito al Tagliamento
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Den zweiten Stellplatz den wir besichtigten ist in Spilimbergo (GPS N 46.108283 E 12.90535), auch in der Nähe des Zentrums und ebenfalls ruhig gelegen und mit V/E und Strom – alles kostenlos! 12 SP.

   
             SP Spilimbergo                                    SP Spilimbergo                                  SP Spilimbergo
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Portoroz (SLO)
03. - 04. März 2012

Immer wieder einen Ausflug wert, ist der kleine Kurort Portorose. Geprägt wird die Bucht von den großen Hotelanlagen der Life Class, Kempinski und Bernadin Gruppe einerseits und dem Casino andererseits. Ein Altstadtzentrum sucht man vergeblich, denn Portorose ist nur ein Teil der Gemeinde von Piran. Piran, mit seiner herrlichen Altstadt im venezianisch mediterranen Stil, ist mittlerweile der von Touristen meistbesuchte Ort Sloweniens. Es erinnert mich immer ein wenig an St. Tropez. Auf der anderen Seite liegt die Halbinsel Seca. Dort, im Anschluss an die große Marina, befindet sich das Camp Lucija, welches auch im Winter, mit eingeschränktem Betrieb, geöffnet hat. Die neu adaptierten Wohnmobilstellplätze befinden sich im Sektor B, gleich nach der Einfahrt, ohne Blick zum Meer. Unsere Parzelle befand sich im Sektor A, mit herrlichem Blick auf die Bucht von Portorose. Leider sind auch hier sehr viele Dauercamper, sodass man in der Badesaison wahrscheinlich nicht leicht einen freien Platz bekommen wird.

   
      SP Kamp Lucija                                  V/E Kamp Lucija                                 Ausblick vom SP
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Eine weitere Stellplatzmöglichkeit bietet der nette und saubere Ort Izola (GPS N 45.5381 E 13.6641). Auf einem Großparkplatz am Hafen, gleich in der Nähe der Altstadt, befinden sich fünf Stellplätze auf Asphalt mit V/E und Strom, weiter Richtung Meer befinden sich noch weitere Stellplätze auf Schotter, ohne V/E und Strom.

   
                 SP Izola (SLO)                                        SP Izola                                 V/E u. Strom am SP Izola
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Die Heimreise führte uns über Triest, Gorizia und über das Collio Gebiet. In der Nähe von Mossa (GPS N 45.945658 E 13.545492) besuchten wir den neu errichteten Stellplatz. Sehr ordentlich ausgeführt mit Asphalt und Pflaster, Frischwasser und Strom. Leider keine  Abwasserentsorgungsmöglichkeit. Der Platz ist kostenlos.

   
                   SP Mossa                                        SP Mossa                                                SP Mossa
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Weiters besuchten wir den neuen Stellplatz in Venco (GPS N 46.0037 E 13.477), welcher wegen der Fertigstellungsarbeiten noch geschlossen war. Er verfügt über Ein- und Ausfahrschranken, Parkautomat, V/E und Strom.


   
                    SP Venco                                           SP Venco                                            SP Venco
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Obere Adria - Lignano - Bibione - Caorle (I)
13. - 15. Jänner 2012

Was tut sich eigentlich im Winter in den Sommerferienorte wie Lignano, Bibione und Caorle. Das wollten wir bei strahlendem Sonnenschein an diesem Wochenende herausfinden. Ein Vergleich der drei Orte ist nur zum Teil möglich. Während Lignano und Bibione erst im 20. Jahrhundert gegründet wurden, besteht Caorle bereits seit über 2.000 Jahren. Durch seine alten Gebäude, engen Gassen und seinem Charme, wird Caorle auch das kleine Venedig genannt. Auf den Ort bezogen, hat das flächenmäßig große Lignano nur etwas über 6.000 Einwohnen, und das relativ kleinere Caorle über 12.000 Einwohner, ebenso wie Bibione. Durch die späte Gründung, fehlen Lignano und Bibione aber der historische Ortkern. Und der ist es genau, der den Flair ausmacht und auch im Winter für seine Einwohner die Geschäfte und Lokalitäten offen hält, während bei den anderen nahezu alles geschlossen hat. Natürlich lockte dieses Wochenende viele Ausflügler in alle drei Orte. Für uns ist aber nach wie vor Caorle "DER" Ort an der oberen Adria.
Auch bei den Stellplätzen punktet Caorle. Der SP "Ai Parchi" bietet wirklich alles was man braucht. Auf einem abgeschlossen, bewachten Gelände, befinden sich 62 Stellplätze, alle mit Strom, Wasseranschluss, V/E am Platz, sowie WC und Duschen. Lignano verfügt zwar gleich über zwei Stellplätze in der Viale Europa, einmal beim Stadion und einmal beim Luna Park. Es handelt sich hierbei aber nur um Parkplätze der genannten Einrichtungen und sind nicht als Stellplätze ausgewiesen. Nächtigen wir aber geduldet und beim Zweiteren ist auch eine V/E Station vorhanden. Strom gibt es nirgends. Sehr weit vom Strand entfernt. Bibione verfügt in der Via Unita d`Italia über einen Stellplatz, jedoch ohne V/E und Strom.

   
      SP Lignano am Luna Park                Lignano Sabbiadoro Lungomare                  Parkplatz Bibione
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Silvester in Caorle - Festa dell`Alba (I)
30. Dezember 2011 - 02. Jänner 2012

Nachdem wir am letzten Neujahrstag einen Ausflug nach Caorle machten, staunten wir nicht schlecht. Menschenmengen wie im Sommer, Lokale und Geschäfte hatten geöffnet, Glühweinstände, Eislaufplatz und Musikbühnen waren aufgebaut. Daher beschossen wir, heuer aktiv an der 13. Ausgabe der Silvesterparty teilzunehmen. Wir reisten am Freitag bei leicht bewölktem Wetter an. Fleißig wurde bereits in der Altstadt am Aufbau gearbeitet. Am Samstag strahlte die Sonne bei wolkenlosem Himmel bereits von der Früh an. Länger schlafen, einen ausgedehnten Spaziergang zur Marina „Darsena dell`Orologio“, dem Strand entlang mit Einkehr bei der einen oder anderen Bar. Von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr morgens, spielten drei Livebands. Der krönende Abschluss der Silvesternacht war um 6.00 in der Früh, das Feuerwerk am Oststrand „Spiaggia Levante“, vor der Kirche Madonna dell`Angelo. Am Neujahrstag war erstmals Ausschlafen angesagt. Am Nachmittag, wieder bei strahlendem Sonnenschein, ein wenig die Füße vertreten und die milde Meeresluft genießen. Am Montag nach dem Frühstück traten wir bei leichtem Nieselregen die Heimreise an. Hätten wir im „Ai Parchi“ nicht früh genug reserviert, hätten wir keine Chance auf einen Stellplatz gehabt. Nur halb so viele Wohnmobile als im Vorjahr standen durch die neue Parkgebührenordnung in der Strada Traghete. Dafür verteilen sie sich auf ganz Caorle. In jedem Winkel findet man Fahrzeuge. Für mich noch immer unverständlich, dass man hier nicht ein wenig entgegenkommen von Seiten der Gemeinde zeigt.

   
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